SchlafproblemeProbleme mit dem Einschlafen kennt vermutlich jeder. Die einen haben es öfter, die anderen haben solche Probleme glücklicherweise nur ganz selten. Gewisse Unregelmäßigkeiten im Schlafrhythmus sind auch nicht weiter schlimm. Sorgen, unbewältigter Stress oder sonstige Unruhezustände kommen vor und sind kein Grund zur Panik. Auch wenn sie uns über längere Zeit den Schlaf rauben.

Den Kopf frei bekommen

Häufig liegt man wach und der Kopf kommt einfach nicht zur Ruhe. Ideen, Fragen, Sorgen und Ängste beschäftigen uns bis tief in die Nacht. Dann sollte man zu Entspannungstechniken greifen. Manchen hilft Yoga oder Meditation, andere bekommen ihren Kopf bei einem ausgedehnten Spaziergang wieder frei. Letztlich muss jeder selbst wissen, womit er oder sie sich am besten entspannen kann. Auch das berühmte Schäfchen zählen kann helfen. Denn dieser äußerst monotone Vorgang lenkt von Sorgen und Problemen ab.

In den meisten Fällen sind die Ursachen psychischer Natur. Es kann also helfen, sich ein paar Minuten am Tag für eine Selbstreflektion zu nehmen. Dabei kann man feststellen, welche Ängste man tagtäglich hat, welche Sorgen uns durch den Tag begleiten und welche Menschen oder Ereignisse uns ganz besonders beschäftigen. Häufig sind es unterdrückte Gedanken im Alltag, die uns in der Nacht nicht zur Ruhe kommen lassen.

Hausmittel bei Schlafproblemen

Immer wieder werden auch zahlreiche Hausmittel genannt, die bei Schlafproblemen Linderung verschaffen sollen. Eines davon ist ein Glas warme Milch. Allerdings gibt es keinen Nachweis für die Wirksamkeit von Milch. Vermutlich hat der Effekt eher psychologische Ursachen, die Milch wirkt also wie ein Placebo. Auch vom Feierabendbier als Einschlafhilfe wird eher abgeraten. Zum einen, weil Alkohol bekanntermaßen nicht ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen ist und zum anderen, weil Alkohol zwar beim Einschlafen hilft, er aber für einen weniger tiefen Schlaf sorgt.

Einschlafrituale

Um dem Körper zu signalisieren, dass Schlafenszeit ist, können gewisse Einschlafrituale helfen. So hat zwar das Glas Milch keine nachgewiesene Wirkung beim Einschlafen, es kann als abendliches Ritual aber Zeichen für den Körper sein, langsam zur Ruhe zu kommen. Vielen Menschen gelingt es durch solche, sich wiederholenden Rituale vom Alltag abzuschalten und das Rasen der Gedanken abzustellen.

Bei ernsten Schlafproblemen: Ab zum Arzt

Werden die Schlafstörungen ernster sollte man sich an einen Arzt wenden. Um zu prüfen, ob der Gang zum Arzt notwendig ist, hilft eine Prüfung nach der Dreierregel: Liegt man in mehr als drei Nächten pro Woche mehr als drei Stunden lang wach und bleiben diese Probleme mindestens drei Wochen lang, sollte man zum Arzt gehen. Denn neben Stress und Alltagsdruck können auch körperliche Gründe Schuld an der Übermüdung sein.

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