Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist ein gefährliches Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems chronisch erhöht ist. Nach Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) gilt ein systolischer Blutdruck („oberer Wert“) höher als 140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck („unterer Wert“) größer als 90 mmHg als Bluthochdruck. Tückisch ist, dass er nur selten erkennbare Symptome hervorruft.

Lesen Sie hier mit welchen Therapien und Methoden Sie Ihren Blutdruck effektiv, natürlich und ohne Medikamente senken können.

Von den Menschen in Mitteleuropa hat etwa jeder Fünfte deutlich erhöhte Blutdruckwerte über 160 mmHg, leidet also unter Bluthochdruck. Diese Zahl steigt mit dem Alter weiter an. Deutschland liegt bei der Häufigkeit von Bluthochdruck und der Anzahl der Toten durch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall als Folge des zu hohen Blutdrucks an der Spitze in Europa.(1) Trotz dieser „Spitzenstellung“ hinken wir in der Therapie hinterher. Nur jeder zweite Deutsche mit erhöhtem Blutdruck erhält entsprechende Medikamente oder versucht seinen Blutdruck alternativ zu senken. Die von den Fachgesellschaften empfohlene Basistherapie erhalten noch deutlich weniger Patienten und Hypertoniker.

Grundlage jeder erfolgreichen Therapie bei Bluthochdruck ist eine Anpassung bzw. Veränderung der Ernährung und des Lebensstils.(2) Das gilt gleichermaßen für Patienten vor Beginn einer medikamentösen Therapie und für solche, die bereits behandelt werden. Dazu gibt es weitere einfache Methoden, die sich sehr positiv auf den Blutdruck auswirken und diesen effektiv senken. Hier hält die naturheilkundlich basierte Erfahrungsmedizin einige interessante und sehr erfolgreiche Therapieansätze bereit um die gefährlichen Folgewirkungen von Bluthochdruck wie beispielsweise Herzschwäche und Herzinfarkte vorzubeugen und den Blutdruck zu senken. Diese Therapien werden hier nun vorgestellt.

1. Ernährungsempfehlungen bei Bluthochdruck

Die Ernährungstherapie spielt beim Bluthochdruck eine sehr große Rolle. Studien zeigen, dass gerade ein hoher Anteil von Obst und Gemüse stark blutdrucksenkend wirkt. Konkret: Ein vermehrter Konsum von Obst und Fisch sowie die Reduktion von gesättigten Fettsäuren (vor allem in tierischen Fetten) ist ein weiteres effektives Mittel, um den Blutdruck von bis zu 14 mmHg zu senken.(3) Dabei hängt der Erfolg davon ab, ob man diese Ernährungsgewohnheiten dauerhaft beibehalten kann.

Hochwertige Öle

Mindestens zweimal in der Woche sollte (fetter) Fisch (z. B. Hering, Makrele) auf dem Speiseplan stehen. Verwenden Sie möglichst nur kaltgepresste pflanzliche Öle in der Küche. Die darin enthaltenen ungesättigten Fettsäuren wirken sich bei Bluthochdruck sehr positiv aus. Und sie wirken schützend auf das stark belastete Herz-Kreislauf-System. Olivenöl oder Rapsöl können auch zum Braten verwendet werden, sie sollten allerdings nicht über ihren „Rauchpunkt“ erhitzt werden. Verzichten sollten Sie dagegen soweit wie möglich auf Frittiertes, Ihrer Gesundheit zu liebe.

Kräuter statt Kochsalz

Auch wichtig ist die Verminderung von Kochsalz in den Mahlzeiten. Zwar spricht nur etwa jeder Dritte Hypertoniker direkt auf die Kochsalzreduktion an, doch hat diese Maßnahme weitere Vorteile – auch bei Patienten, die nicht direkt darauf ansprechen. So wird beispielsweise die Wirkung von blutdrucksenkenden Medikamente durch eine solche Reduktion verstärkt.(4)

Kulinarisch ist das kein Nachteil. Im Gegenteil – ersetzen Sie das Salz in der Küche am besten durch Kräuter. Das setzt natürlich voraus, dass Sie Ihre Speisen möglichst selbst zubereiten. Fertigprodukte, Fastfood und Imbisssnacks enthalten nicht nur ungünstige Fette und leere Kalorien, sondern meist auch zu viel Salz und sollten daher in der alltäglichen Ernährung keinen Platz haben.

Kräuter schmecken nicht nur lecker, sie sind auch außerordentlich gesund. Ihr hoher Gehalt an Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen ist für die Funktion der Blutgefäße und des Herzens sehr wichtig und sie beugen sogar Krankheiten wie Herzschwäche oder den gefürchteten Herzinfarkt vor. Sie werden es merken: Der Geschmackssinn passt sich sehr schnell auf das Weniger an Salz an, die Umstellung ist also rein geschmacklich kein Thema.

Obst und Gemüse

Sehr wichtig ist auch der Verzehr von Obst und Gemüse. Hier gibt es keine Obergrenze. Der natürliche Gehalt an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe etc.) senkt den Blutdruck nachhaltig.

Essen Sie insgesamt etwas weniger „leere“ Kohlenhydrate, also weniger weißes Brot, weniger Nudeln und polierten Reis. Zu viele dieser Sattmacher fördern Entzündungen genauso wie Adipositas und Diabetes und wirken ihrer allgmeinen Gesundheit drastisch entgegen.

2. Mikronährstofftherapie – Eine alternative Therapie um den Blutdruck zu senken

Die zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen gilt bei Herz-Kreislauferkrankungen heute als wichtige Option. Dafür sprechen unzählige Studien, auf die im Folgenden kurz eingegangen wird. Es hat sich gezeigt, dass natürliche Mikronährstoffkonzentrate zu deutlich besseren Ergebnissen führen als einzelne Mikronährstoffe. Eine Erklärung dafür ist das Ergebnis einer Studie, dass Antioxidantien im Mix – so wie sie in Obst und Gemüse natürlich vorkommen – mehr als 200-mal stärker wirken als einzelne Vitamine.(5)

Erst kürzlich konnte von einer japanischer Forschungsgruppe nachgewiesen werden, dass gerade bei Menschen mit Übergewicht die vermehrte Bildung von freien Radikalen zur Entstehung von hohen Blutdruck beiträgt.(6) Eine gute Versorgung mit natürlichen Mikronährstoffen macht die freien Radikale unschädlich und verbessert den antioxidativen Status.

Zusätzlich sind natürliche antioxidativ wirksame Mikronährstoffe (Antioxidantien) auch für die Funktion der Blutgefäße wichtig. Es ist schon länger bekannt, dass zusätzliche Antioxidantien die Bereitstellung von Stickoxid in den Blutgefäßen verbessert, was die Blutgefäße entspannt und den Blutdrucks senkt.(7) Dafür wurde vor kurzem von griechischen Wissenschaftlern eine Erklärung gefunden: Antioxidantien verhindern die Bildung bestimmter Botenstoffe im Gewebe (Aldehyde). Diese Aldehyde, die unter anderem bei Menschen mit Übergewicht und bei Diabetikern mehr produziert werden, führen in einer Art Teufelskreis zu hohem Blutdruck und noch mehr oxidativem Stress.(8)

Eindeutig blutdrucksenkend wirkt auch Magnesium. Es entspannt die Blutgefäße und verbessert die Stress-Resistenz des Körpers.(9) Folsäuremangel ist laut der zweiten Nurses’ Health Study(16) einer der sechs Hauptrisikofaktoren für Bluthochdruck.

Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen gelten heute als wichtiger Bestandteil einer Therapie bei Hypertonie. Es konnte gezeigt werden, dass eine regelmäßige zusätzliche Einnahme von niedrig-dosierten Omega-3-Fettsäuren den Blutdruck senkt, die oxidativen Schäden am Gewebe reduziert und auch das Cholesterin-Profil im Blut verbessert.(10)

Ebenso wichtig ist Coenzym Q10. Über den Mechanismus der vermehrten Stickoxid-Produktion in den Blutgefäßen scheint Coenzym Q10 die Blutgefäße zu entspannen und so den Blutdruck zu senken.(11) Zusätzlich verhindert es die gefährliche Oxidation des „schlechten Cholesterins“ (LDL), verbessert die Funktion der Blutgefäße und stärkt die Herzkraft.(12) Coenzym Q10 sollte heute in einem Mikronährstoffpräparat zur Blutdrucksenkung neben Omega-3-Fettsäuren auf jeden Fall enthalten sein.(13)

Auch sekundäre Pflanzenstoffe haben einen Einfluss auf den hohen Blutdruck. So wurde unter anderem in einer neuen amerikanischen Studie nachgewiesen, dass das natürliche Flavonoid Quercitin (in Äpfeln, Zwiebeln, Tomaten oder Beeren) den durchschnittlichen Blutdruck um 5 mmHg senken kann.(14)

Viele Stoffe erfüllen also wichtige Aufgaben in der Mikronährstofftherapie gegen Bluthochdruck. Weil deren Wirkung wie oben schon erwähnt im Zusammenspiel um ein Vielfaches höher ist (bzw. die Wirkung überhaupt erst einsetzen kann), setzt man in der modernen Mikronährstofftherapie auf eine breite Basisversorgung mit oben genannten und unterstützend dazu allen anderen Stoffen. Dazu empfiehlt sich die Einnahme einer physiologisch dosierten, natürlichen Mikronährstoffmischung. Solch eine Mischung ist einzelnen Stoffen prinzipiell überlegen. Der Grund sind neben der besseren Bioverfügbarkeit die starken Synergieeffekte natürlicher Kombinationen, insbesondere durch die Anwesenheit sekundärer Pflanzenstoffe. Wichtig: Auch der Erfolg medikamentöser Therapien wird damit nachhaltig unterstützt!

Nehmen sie also zunächst täglich ein komplexes natürliches Mikronährstoffkonzentrat. Dadurch erhalten sie eine deutliche Verstärkung der Wirkung der Einzelstoffe, da es nur bei den Kombinationen der Natur zu sehr starken Synergieeffekten kommt.

Nicht empfehlenswert und sogar potenziell schädlich sind künstliche Mikronährstoffe, wie sie in Pillenform oder als Brausetabletten angeboten werden. Vorsichtig sollten Sie auch bei ausländischen Produkten sein. Diese enthalten laut Verbraucherzentrale häufig Verunreinigungen oder unerlaubte Substanzen, die nicht auf der Packung deklariert werden und unter Umständen zu sehr unangnehmen Nebenwirkungen führen können. Ein Blick auf das Impressum des Herstellers lohnt sich hier.

3. Veränderungen im Lebensstil

Neben der Ernährung und der Versorgung mit Mikronährstoffen kommt vor allem dem allgemeinen Lebensstil eine große Bedeutung bei der Entstehung und der Senkung des zu hohen Blutdrucks zu. Etwa 78 Prozent aller Hypotonie Betroffenen könnten durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden. Wie die zweite Nurses’ Health Study mit etwa 84.000 teilnehmenden Frauen zeigte, gehen drei von vier Bluthochdruck Erkrankungen auf diese sechs Risikofaktoren zurück(16):

  • Bewegungsmangel,
  • Übergewicht (Adipositas),
  • ungesunde Ernährung,
  • regelmäßiger Alkoholkonsum,
  • die Einnahme von nicht-steroidalen Analgetika (NSAR) (Entzündungshemmer) und
  • Folsäuremangel.

Ganz wichtig ist dabei die regelmäßige körperliche Bewegung bzw. Sport. Diese senkt schon bei geringer Intensität den zu hohen Blutdruck um 4-9 mmHg. So wurde im japanischen Osaka an über 6.000 Männern der Einfluss des Fußwegs zur Arbeit auf den Blutdruck untersucht. Ergebnis: Diejenigen, die täglich mehr als 20 Minuten zu Fuß gingen, hatten ein deutlich reduziertes Risiko für Bluthochdruck.(17)

Die beste Wirkung wird erreicht, wenn mehrmals die Woche mindestens 30 Minuten lang Sport getrieben wird. Optimal sind Schwimmen, Laufen oder Wandern. Noch nicht ganz klar ist der Effekt von Kraftsportarten wie etwa Gewichtheben. Die körperliche Aktivität und die körperliche Fitness sind sehr empfindliche Indikatoren für das Risiko, an den Folgen Herz-Kreislauf-Krankheit (z.B Herzinfarkt) zu sterben.(18) Die Abbildung „Fitnesszustand und Sterblichkeit“ aus dieser Studie zeigt den Zusammenhang sehr deutlich: Je besser der Fitnesszustand (Quartil 4 steht für den besten, Quartil 1 für den schlechtesten), desto niedriger die Sterblichkeitsrate und desto gesünder ist das Herz. Dieser Zusammenhang steigert sich mit den Jahren enorm.

Wichtig zu wissen ist, dass diese positiven Effekte von Sport mit einer guten Mikronährstoffversorgung deutlich zu erhöhen sind, da mehr Bewegung auch einen höheren Mikronährstoffbedarf nach sich zieht.

Die Bewegung und Sport hilft natürlich auch beim Abnehmen. Eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht senkt den Blutdruck deutlich (pro Kilo weniger kann Ihr Blutdruck um 1,5 bis 2,5 mmHg senken) und beeinflusst Insulinresistenz, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte und Herzschwäche positiv. Eine Kombination mit anderen Allgemeinmaßnahmen erhöht dabei die Effekte.(19) Etwa 40 Prozent der Hypertonie Fälle gehen auf einen Body-Mass-Index (BMI) von höher als 25 zurück. Jeder Mensch sollte wissen, wie negativ sich Übergewicht auf die Gesundheit auswirkt. Lassen Sie es am besten gar nicht so weit kommen!

Sehr wichtig im Hinblick auf das Verhindern von Komplikationen ist ein Rauchstopp. Die Beendigung des Rauchens bewirkt keine direkte Blutdrucksenkung, ist aber vermutlich die wichtigste Maßnahme, um das Risiko von Komplikationen zu vermindern. Menschen, die das Rauchen im mittleren Lebensalter aufgeben, haben eine genauso lange Lebenserwartung wie Nichtraucher. Rauchen vermindert zudem die Wirksamkeit einiger antihypertensiver Medikamente wie etwa von Betablockern und schadet den blutfördernden Gefäßen am Herz massiv.(20)

Als letzter Punkt bei den Veränderungen des Lebensstils spielt der Alkoholkonsum eine Rolle. Alkoholkonsum und Bluthochdruck sind enge Vertraute, zudem ist bei hohem Alkoholkonsum das Risiko einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden deutlich erhöht. Alkohol reduziert ebenfalls die Effektivität der in der Therpie eingesetzen Medikamente.

Die maximale Alkoholmenge sollte pro Tag 30 g bei Männern und 20 g bei Frauen nicht übersteigen. Das entspricht etwa 0,5 Liter Bier oder 0,25 Liter Wein für Männer.(21) Durch die Einschränkung des Alkoholkonsums lässt sich der Blutdruck um 2-4 mmHg senken.

4. Sonstige Naturheilverfahren gegen Bluthochdruck

Entspannungstherapie

Haben Sie einen durch Stress und Zeitmangel geprägten Alltag? Dann versuchen Sie dringend, regelmäßige Entspannungspausen einzulegen. Das kann sich auf die Normalisierung des Blutdrucks sehr positiv auswirken und diesen auch senken. Entspannungsmethoden (zum Beispiel Autogenes Training, Yoga, progressive Muskelrelaxation, Meditation u.a.) können Sie in Volkshochschulen, Yoga- oder Fitnesstudios, Sportvereinen, Selbsthilfegruppen oder direkt bei den Krankenkassen erlernen. Nehmen Sie sich die Zeit für solche Entspannungsmethoden. Sie helfen ihnen dabei Anspannungen abzubauen, gesund zu bleiben und – am wichtigsten – den Blutdruck ohne Medikamente oder Versprechungen der Pharmaindustrie zu senken.

Stressabbau

Wichtig in Stress-Situationen ist der rechtzeitige Abbau von überschüssigem Adrenalin, dem Stresshormon Nr.1. Dafür ist Sport die beste Methode, optimal täglich für einige Minuten, alternativ mindestens 3-4 mal die Woche.

Konflikte auflösen

Reden Sie mit Ihrem Arzt offen über schwere seelische Belastungen und Konflikte, wenn vorhanden. Möglicherweise hilft dann eine therapeutische Beratung weiter.

Sauna und Kneipp´sch Anwendungen

Langfristig kommt es bei regelmäßigen Saunagängen zu einer Entlastung der Gefäße, speziell am Herz. Eine Studie ergab: Tägliche Saunagänge über zwei Wochen bei Herzschwäche im mittleren Stadium können zu einer deutlichen Besserung der klinischen Symptome führen. Dazu wurden ein niedrigerer Blutdruck und eine Entspannung der Blutgefäße beobachtet.(21) Negative Auswirkungen sind nicht zu erwarten. Ein normaler Sauna Besuch hat etwa eine Belastung des Herzens von 50 bis 70 Watt zur Folge. Das entspricht einem gemütlichen Fußmarsch oder langsamen Radfahren. Ein Blutdruckanstieg in der Sauna wurde nicht beobachtet, normalerweise sinkt sogar der diastolische Blutdruck in der Sauna.

5. Was Sie selbst tun können – Empfehlungen zusammengefasst

Essen und Trinken

  • Trinken Sie mindestens 2 Liter Wasser am Tag. Vermeiden Sie Alkohol.
  • Essen Sie möglichst viel Gemüse, Obst und Kräuter.
  • Reduzieren Sie den Einsatz von Salz. Kräuter geben den Speisen Geschmack und Aroma.
  • Reduzieren Sie den Anteil von Kohlenhydraten in der täglichen Ernährung, essen Sie vor allem weniger „leere Kohlenhydrate“ (Zucker, Weißmehlprodukte).
  • Verwenden Sie nur hochwertige, kaltgepresste Pflanzenöle. Essen Sie zweimal die Woche fettreichen Seefisch (z. B. Hering, Makrele).

Mikronährstoffe

  • Wir empfehlen zur Basisversorgung ein natürliches Mikronährstoffkonzentrat, das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält
  • Die Studien zum Bluthochdruck zeigen, dass mit täglicher Einnahme eines natürlichen Mikronährstoffkomplexes und zusätzlich 150 mg Magnesiumcitrat – zusammen mit den zahlreichen sekundären Pflanzenstoffen und Kräuterextrakten – gute Erfolge zu erreichen sind.
  • Mikronährstoffpräparate in Saftform können vom Körper deutlich besser verwertet werden als Produkte in Pillen- oder Pulverform

Bewegung und Entspannung

  • Sorgen Sie für regelmäßigen körperlichen Ausgleich, Spaziergänge, Ausdauersport, Gymnastik. Das baut gleichzeitig Stresshormone ab. Gehen Sie jeden Tag vor die Tür und bewegen Sie sich möglichst viel an der frischen Luft.
  • Schlafen Sie genügend, um erfrischt aufzustehen.
  • Wenn Sie sich angespannt fühlen, versuchen Sie sich bewusst zu entspannen (z. B. mit einem erlernten Entspannungsverfahren).

Lebenseinstellung

  • Messen Sie Ihren Blutdruck regelmäßig und führen Sie ein Blutdruck-Protokoll.
  • Hören Sie auf zu rauchen.
  • Gehen Sie das ganze Jahr über einmal in der Woche in die trockene Sauna (nur nicht bei akuten Infekten). Genießen Sie dabei die Entspannung und sorgen Sie durch den gezielten Wechsel von kalten und warmen Reizen selbst für eine Blutdrucksenkung und merkbarer Verbesserung ihrer Gesundheit.

Sonstige Naturheilverfahren

  • Um auch auf seelischer Ebene den Druck zu vermindern, werden in der Naturheilpraxis häufig Bachblüten eingesetzt
  • Tees aus Heilpflanzen wie Herzgespannkraut, Hirtentäschlkraut, Mistelkraut, Olivenblätter und Weißdornblätter gelten als leicht Blutdrucksenkend.
  • Achten Sie auf eine basenreiche Ernährung. Starke Säurebildner sollten dringend vermieden werden.

Weitergehende Online Informationen und Bücher zum Thema

Deutsche HochdruckligaAuf den Seiten der Deutschen Hochdruckliga finden Sie zahlreiche Informationen rund um den Blutdruck.

Bluthochdruck selbst senken in 10 Wochen. Selbsthilfeprogramm für Betroffene. Mit ausführlichen Informationen zu allen wichtigen Aspekten des Bluthochdrucks Dr. Ramon Martinez, Schluetersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; Auflage: 2. Aufl. (22. September 2010), ISBN-10: 9783899935967

Stress-IntelligenzStress besser meistern, Lebensenergie gewinnen Prof. Christoph Bamberger, Knaur 2009, ISBN: 978-3-426-78478-5

Quellenangaben:(1) Zitiert nach: Medical Tribune 42. Jahrgang (4), 26. Januar 2007, S. 24
(2) Leitlinien zur Behandlung der arteriellen Hypertonie. Herzstiftung Deutsche Hochdruckliga e. V. DHL – Deutsche Hypertonie Gesellschaft. 2007
(3) Sacks F.M. et al: DASH-Sodium Collaborative Research Group: Effects on blood pressure of reduced dietary sodium and the Dietary Approaches to Stop Hypertension (DASH) diet. N Engl J Med. 2001(1): S. 3-10.
(4) Cutler J.A. et al.: Randomized trials of sodium reduction, an overview. In: Am J Clin Nutr. 1997 (65), 2 Suppl: S. 643S-651S
(5) Eberhardt M.V., Lee C.Y., Liu R.H.: Antioxidant activity of fresh apples. Nature. 2000 (405): S. 903-904
(6) Ando K, Fujita M.: Reactive Oxygen Species and the Central Nervous System in Salt-sensitive Hypertension: Possible Relationship to Obesity-induced Hypertension. Clin Exp Pharmacol Physiol. 2011 Mar 9. doi: 10.1111/j.1440-1681.2011.05510.x. [Epub ahead of print]
(7) Galley H.F. et al.: Combination oral antioxidant supplementation reduces blood pressure. Clin Sci (Lond). 1997 (4): S. 361-365
(8) Hatzitolios A. et al.: Is the anti-hypertensive effect of dietary supplements via aldehydes reduction evidence based? A systematic review. Clin Exp Hypertens. 2008 Oct;30(7):628-39
(9) Kisters K.: Oral magnesium supplementation improves borderline hypertension. Magnes Res. 2011 Mar 1;24(1):17.
(10) Sudhakar B. et al. : Effect of combination of edible oils on blood pressure, lipid profile, lipid peroxidative markers, antioxidant status, and electrolytes in patients with hypertension on nifedipine treatment. Saudi Med J. 2011 Apr;32(4):379-85
(11) Pepe S. et al.: Coenzyme Q10 in cardiovascular disease. Mitochondrion 2007; 7(suppl 1): S. 154–S167.
(12) Belardinelli R. et al.: Oxidative stress, endothelial function and coenzyme Q10. Biofactors. 2008 (32): S. 29-33
(13) Wyman M.: Coenzyme Q10: A therapy for hypertension and statin-induced myalgia? Cleveland Clinic Journal of Medicine 2010(7): S. 435-442 (Herzstiftung)
(14) Edwards R.L. et al.: Quercetin reduces blood pressure in hypertensive subjects. J Nutr. 2007(11): S. 2405-2411
(15) John P. et al.: Diet and Lifestyle Risk Factors Associated With Incident Hypertension in Women. JAMA 2009,(4): S. 401-411
(16) Hayashi T. et al.: Walking to work and the risk for hypertension in men: the Osaka Health Survey. Ann Intern Med. 131(1): S. 21-26
(17) Sandvik L. et al.: Physical fitness as a predictor of mortality among healthy, middle-aged Norwegian men. N Engl J Med 1993 (25): S. 533-537
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(19) Doll R. et al.: Mortality in relation to smoking. 50 years‘ observations on male British doctors. BMJ 2004, (328): S. 1519
(20) Puddey I.B. et al.: Alcohol, hypertension and the cardiovascular system, a critical appraisal. Addict Biol 1997(2): S.159–170
(21) Kihara T. et al.: Repeated sauna treatment improves vascular endothelial and cardiac function in patients with chronic heart failure. J Am Coll Cardiol. 2002 Mar 6;39(5):754-9.

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