Das Prostatakarzinom ist die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung bei Männern nach Lungen- und Darmkrebs. Zur Zeit wird pro Jahr bei deutlich mehr als 40.000 Männern diese Diagnose neu gestellt. Scheinbar nimmt die Anzahl neuer Prostatakrebs-Fälle ständig zu, dies lässt sich aber eher auf verbesserte diagnostische Methoden und eine allgemein höhere Lebenserwartung zurückführen als auf eine tatsächliche Zunahme der Fallzahlen.

Beim Prostatakrebs ist die Entscheidung fü>r eine Therapie aus verschiedenen Gründen oft sehr schwierig. Da es sich um eine Erkrankung handelt, von der hauptsächlich ältere Männer betroffen sind, entscheidet man sich heutzutage häufig für das „Aktive Beobachten“. Prostatakrebs bei Männern unter 40 gibt es praktisch nicht. Dafür steigt die Erkrankungshäufigkeit mit den Jahren deutlich an. Sehr viele Männer haben bei Ihrem Tod nachweisbaren Prostatakrebs, ohne dass dieser einen krankheitswert für sie gehabt hätte. Durch Obduktionen weiß man, dass bis zu 80 % der über 70-Jährigen ein latentes Prostatakarzinom hatten, ohne dass es für sie von Bedeutung gewesen ist.(1)

Solche Zahlen machen die Entscheidung für eine im Alter oft sehr belastende Therapie schwierig. Deshalb wollen wir Ihnen in diesem Artikel alternativen vorstellen. Fast immer ist der Prostatakrebs im Frühstadium symptomlos. Erst in fortgeschrittenen Stadien können Beschwerden wie Blasenentleerungsstörungen, Knochenschmerzen und später Gewichtsverlust und Blutarmut auftreten. Klassische therapeutische Optionen sind die Operation mit kompletter Entfernung der Prostata, die Strahlentherapie, die Hormontherapie und in manchen Fällen die Chemotherapie. Bisher wurde nicht nachgewiesen, dass eine gutartige Prostatavergrößerung (BPH) das Risiko, an einem Prostata-Karzinom zu erkranken, erhöht. Da BPH und Prostata-Karzinom meist von unterschiedlichen Bereichen der Prostata ausgehen, ist ein solcher Zusammenhang auch nicht zu erwarten. Problematisch in diesem Zusammenhang ist jedoch, dass die gutartige Prostatavergrößerung die Diagnose eines gleichzeitig auftretenden Prostata-Karzinoms erschweren kann.

Heute kennen wir einige sehr viel Maßnahmen, wie jeder selbst zur Vorbeugung und Behandlung des Prostatakrebs beitragen kann.

1. Ursachen

Trotz großer Bemühungen von Forschern ist die genaue Ursache für Prostatakrebs nach wie vor weitgehend unbekannt. Hinweise zu den Ursachen liefern uns sogenannte epidemiologische Daten. So ist bekannt, dass die Häufigkeit von Prostatakrebs in Deutschland bei ungefähr 100 Neuerkrankungen pro Jahr pro 100.000 männliche Personen liegt. In Amerika liegt die Rate sogar bei 160 pro 100.000 Männern, wohingegen sie in Asien bei weniger als 3 pro 100.000 Männern liegt. Das sind deutliche Hinweise darauf, dass Lebensumstände und vor allem die typische Ernährung einen großen Einfluss auf die Erkrankung haben, zumal die Nachkommen von Auswanderern nicht das Risiko der Erkrankung ihrer Vorfahren tragen, sondern das des neuen Heimatlandes annehmen.

Wie wichtig dabei die Lebensweise ist, zeigt folgender Zusammenhang: Obgleich weltweit die in Autopsien entdeckten Prostatakarzinome ungefähr gleich häufig auftreten, ist das tatsächliche Auftreten (Inzidenz) von Prostatakrebs von den oben erwähnten großen geographischen Unterschieden geprägt: Während in den USA jährlich etwa 120 (Weiße) beziehungsweise 200 (Farbige) und in Deutschland 100 von 100.000 Einwohnern an Prostatakrebs erkranken, sind es in Japan etwa nur zwölf von 100.000 Einwohnern. Wenn jedoch Japaner von Japan nach Kalifornien ziehen und „amerikanisiert“ werden, steigt ihr Prostatakrebsrisiko deutlich und nähert sich US-amerikanischem Niveau.(2)

Wichtige Risikofaktoren für den Prostatakrebs sind:
  • Häufigkeit des Verzehrs von rotem Fleisch (Steigerung um 30 %) (3)
  • Häufiger Verzehr von Milchprodukten als Erwachsener (Steigerung um 32 %) (EPIC-Studie)
  • Zu hoher Anteil an tierischen Fetten (Steigerung um 60 %) (4)
  • Sonnen- und Vitamin-D-Mangel (Steigerung um 25 %) (5)

Ein weiterer sicherer Einflussfaktor ist der Testosteronspiegel, da die Zellen im Tumor auf die Stimulation durch Androgene angewiesen sind: Eunuchen entwickeln kein Prostatakarzinom. Allein diese Aufzählung der wichtigsten bekannten Risikofaktoren zeigt, dass jeder selbst etwas gegen die Entwicklung eines Prostatakrebs tun kann.

2. Ernährungstipps

Obwohl die Zusammenhänge noch nicht endgültig geklärt sind, hat das Essen sicher einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Prostata. Zunächst sei gesagt, damit das biochemische System Mensch möglichst reibungsfrei arbeiten kann, braucht es alles. Alle Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe, Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate. Fehlen nur kleine Bausteine, so bedeutet dies, bestimmte Funktionen können nicht abgerufen werden.

Verschiedene internationale Studien belegen einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit des Auftretens von Prostatakrebs und der Ernährung (siehe oben). Als besonders wichtig in der „Prostata-Diät“ haben sich Soja-Erzeugnisse und grüner Tee gezeigt. Gerade Soja hat sich in Studien als sehr erfolgversprechend herausgestellt. Wie oben schon erwähnt, wird das Wachstum von Testosteron abhängig. Soja enthält sogenannte Phytoöstrogene. Durch die vermehrte Zufuhr von Phytoöstrogenen wird das Hormongleichgewicht entscheidend beeinflusst. Sie behindern nämlich die Bildung von Dihydrotestosteron und hemmen insgesamt das Zellwachstum.(6)

Wichtige Soja-Quellen sind Sojamehl, das es in einer recht schmackhaften Form als geröstetes Sojamehl in Reformhäusern gibt. Davon reicht täglich ein Esslöffel (z.B. im Müsli), um genügend Phytoöstrogene aufzunehmen. Weitere gute Quellen sind Tofu, sojahaltige Fleischersatzprodukte und Edamame. Letztgenannte grüne Sojaschoten gibt es im gutsortierten Asia-Fachhandel. Sie sind in Salzwasser blanchiert und leicht geröstet ein hervorragender Snack – und es reicht täglich eine Handvoll davon.

Bestandteile einer „prostataschonenden“ Ernährung bieten neben der asiatischen auch die mediterrane Küche. Fisch, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Olivenöl und auch Rotwein (max. 0,2 Liter am Tag) enthalten zahlreiche Bioaktivstoffe, die sich schützen auf die Prostata auswirken. Sie wirken unter anderem der Entzündung entgegen, auf deren Boden oft Prostatakrebs entsteht. (7)

Essen Sie insgesamt etwas weniger Kohlenhydrate, also weniger weißes Brot, weniger Nudeln und Reis, dafür etwas mehr Gemüse und Obst. Zu viele dieser Sattmacher fördern Entzündungen genauso wie Übergewicht und Depressionen. Daneben liefern Obst und Gemüse auch reichlich Ballaststoffe, die einer Prostatavergrößerung entgegenwirken können.

Essen Sie mindestens 2-mal in der Woche Fisch und verwenden Sie möglichst oft pflanzliche Öle in der „kalten“ Küche. Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren schützt die empfindlichen Zellkraftwerke, vermindert Entzündungen und schützt die Prostata vor Krebs.

Verwenden Sie möglichst oft frische Kräuter bei der Zubereitung von Speisen. Ihr hoher Gehalt an Spurenelementen ist für die Funktion des Immunsystems und die Kontrolle des Zellwachstums in der Prostata entscheidend. Verwenden Sie möglichst oft die Gewürzmischung „milder Curry“, die viele gut erforschte antientzündliche Bestandteile enthält.

3. Mikronährstofftbasierte Therapie

In der Vorbeugung und der Therapie der Prostatavergrößerung spielen Mikronährstoffe eine große Rolle. Dabei haben sich natürliche Mikronährstoffkombinationen deutlich besser bewährt als einzelne Mikronährstoffe. So hat eine Studie aus Amerika gezeigt, dass Vitamine aus Obst oder Gemüse zusammen mit den sekundären Pflanzenstoffen darin mehr als 200-mal stärker schützend wirken als einzelne Vitamine. (8)

Dieser natürliche antioxidative Schutz ist für die Prostata besonders wichtig. Denn einzig für Patienten mit zu geringem antioxidativem Schutz wurde bisher gezeigt, dass ein erhöhtes Risiko besteht, dass die sehr häufige gutartige Prostatavergrößerung in ein bösartiges Prostata-Karzinom übergeht.(9)

Wie oben schon erwähnt, ist die optimale Zufuhr von Vitamin D von großer Wichtigkeit beim Prostatakrebs. Forscher in Nordamerika und in Europa bemerkten ein auffälliges Nord-Süd-Gefälle, das sie sich nur durch die unterschiedliche Besonnung der Menschen erklären konnten. Diesen Zusammenhang fanden die Wissenschaftler für Brustkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Ovarialkrebs und offenbar auch für das Melanom und den Blasenkrebs. Eine Schlüsselrolle spielt hierbei das Vitamin D, denn 90 % des vom Körper benötigten Vitamin D werden durch UV-B-Bestrahlung in der Haut gebildet.(10)

Nach mehreren aktuellen Untersuchungen scheint es nördlich der Alpen aber nicht möglich zu sein, von Oktober bis April genügend Vitamin D selbst zu produzieren(11), so dass eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D heute generell empfohlen wird.

Spurenelemente scheinen für die Prostata von besonderer Bedeutung zu sein. So spielt Zink im Stoffwechsel der Prostata eine ganz wichtige Rolle. Immer wieder wurden verminderte Zink-Spiegel bei Patienten mit Prostatakrebs beobachtet.(12) Regelmäßige zusätzliche Zinkgaben sind auch für die Therapie wichtig, da Prostatakrebszellen kein Zink speichern können(13).

Auch Selen spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Prostata. Ganz aktuelle Studienergebnisse haben gezeigt, dass die zusätzliche Einnahme von selenhaltigen Mikronährstoffpräparaten bei der Vorbeugung und der Behandlung des Prostatakarzinoms durchaus hilfreich sein kann.(14) Verstärkt wird dieser Effekt unter anderem durch natürliche sekundäre Pflanzenstoffe.(15)

Besonders interessant ist dabei die Gruppe der Carotinoide. Durch Forschungsergebnisse aus Griechenland und Australien fand man heraus, dass es speziell in der mediterranen Küche zahlreiche Schutzstoffe gegen Prostatakrebs gibt. So zeigte sich, dass nach Australien ausgewanderte Griechen, die weiterhin überwiegend traditionell essen auch weiterhin ein geringeres Risiko für Prostatakrebs haben.(16)

Als einer der wichtigsten Faktoren der mediterranen Küche identifizierte man das Carotenoid Lycopin, das sich vor allem in Tomaten (besonders reich ist Tomatenmark) und Melonen findet. Ein guter Mikronährstoffkomplex enthält aber nicht nur alle Vitamine und Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, sondern auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und L-Carnitin. So spielt L-Carnitin eine wichtige Rolle bei der Verbesserung von sexuellen Störungen durch Prostatakrebs oder nach dessen Therapie.(17)

4. Veränderungen im Lebensstil

Neben der Ernährung und der Versorgung mit Mikronährstoffen kommt auch dem allgemeinen Lebensstil eine große Bedeutung im Kampf gegen den Prostatakrebs zu. Gerade in letzter Zeit haben zahlreiche Studien dazu beigetragen, die wichtigsten Maßnahmen zu identifizieren, die zum Überleben einer Krebserkrankung beitragen.(19)

Ganz wichtig ist dabei die regelmäßige körperliche Bewegung an der frischen Luft. Körperliche Aktivität ist wichtig, um das Immunsystem zu stabilisieren, das vegetative Nervensystem auszugleichen und den Stoffwechsel zu aktivieren. Nach Berechnungen des Alberta Health Service könnten in Europa zwischen 160.000 und 330.000 Krebsfälle der sechs wichtigsten Krebsarten pro Jahr verhindert werden, wenn die Menschen sich genügend Bewegen würden. (20)

Diese Stoffwechselaktivierung ist als schützender Faktor bei Prostatakrebs inzwischen gut belegt. So führt regelmäßiger Ausdauersport zu einer Verbesserung wichtiger Stoffwechselparameter, die mit einem erhöhten Risiko für ein Prostatakarzinom verbunden sind: das Verhältnis Östradiol zu Testosteron wird durch Sport ebenso verbessert wie der Insulinspiegel und die Spiegel das insulinabhägigen Wachstumsfaktors, der hormonabhängige Prostatakrebszellen zum Wachsen anregen kann.(21)

Regelmäßige Bewegung ist übrigens auch eine der wichtigsten Maßnahmen, um der Osteoporose vorzubeugen, die eine häufige Folge der Therapie bei Prostatakrebs ist.(22)

Wenn Sie Sport treiben wollen, sollten Ausdauersportarten wie Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen im Vordergrund stehen. Es werden drei- bis viermal mal in der Woche 30 bis 60 Minuten Sport empfohlen. Dabei gilt es zu beachten, dass Sie diese guten Effekte des Sports nur bei ausreichender Mikronährstoffzufuhr erreichen, da mehr Bewegung auch einen höheren Mikronährstoffbedarf nach sich zieht.

Im Übrigen hat sich gezeigt, dass die positiven Wirkungen des Sports bei Prostatakrebs durch eine Ernährungsumstellung wie oben empfohlen verstärkt werden. Dazu helfen beide Maßnahmen zusammen auch das Körpergewicht und die Blutfette zu normalisieren. Beides sind wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung eines Prostatakrebs. (23) Dementsprechend sind natürlich alle Schritte wichtig, die zu einer Normalisierung des Körpergewichts beitragen.

5. Sonstige Naturheilverfahren

Entsäuerung

Die Übersäuerung des Körpers ist heute ein anerkanntes Thema in der Medizin. Man weiß, dass gerade bei Patienten mit Krebs und vor allem bei Menschen mit Prostatakrebs der Entsäuerung eine wichtige Rolle zukommt, da die Milchsäureproduktion im Tumor das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers zusätzlich belastet.(24) Dies gilt umso mehr für den fortgeschrittenen Prostatakrebs, bei dem das Ausmaß der Milchsäureproduktion mit der Gefährlichkeit und der Widerstandsfähigkeit des Tumors gegen Radio- und Chemotherapie korreliert und das Risiko für Metastasen erhöht.(25)

Wie oben schon erwähnt, haben viele Männer nach der Therapie des Prostatakarzinoms Probleme mit der knochendichte. Eine basenreiche Kost und entsäuernde Nahrungsergänzungen sind besonders förderlich für einen gesunden Knochenstoffwechsel: Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass sich der höhere Basengehalt positiv auf die Knochendichte auswirkt. Dagegen fördert eine protein- und fleischreiche Kost den Calciumabbau aus den Knochen und die Calciumausscheidung über die Nieren.

Eine säurereiche Kost führt dagegen nicht nur im kranken, sondern auch im gesunden Organismus zu einer systematischen Übersäuerung, die im Alter stark zunehmen kann. Bei zunehmender Übersäuerung erschöpfen sich die Pufferreserven des Körpers, und Mineralstoffdepots in den Knochen werden verstärkt angegriffen.(26) Zudem setzt der Körper in einem sauren Milieu vermehrt entzündungsfördernde Proteine wie NF-κB, TNF-α und COX-2 frei, die den Knochenabbau beschleunigen und damit ein tumorfreundliches Milieu schaffen.(27)

Übersäuertes Gewebe zieht sich zusammen, so dass die Zellen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden können. Ein Teufelskreis beginnt, der nicht selten in einer Verschlechterung der Krankheit endet.

Achten Sie deshalb auf regelmäßiges entsäuern. Sehr angenehm ist dafür das Entsäuerungsbad. Geben Sie in Ihr Badewasser etwa einen Esslöffel basisches Badesalz und sonst keine Zusätze. Die Entsäuerung über die Haut beginnt nach etwa 30 Minuten. Ein Entsäuerungsbad sollte also 45 bis 60 Minuten dauern, am besten einmal in der Woche.

Auch biologische Gemüsesäfte und vegetarische Ernährung wirken entsäuernd. Natürlich können Sie auch mit Basenpulvern oder Basentabletten entsäuern. Wichtig ist dabei, dass Sie darauf achten, dass in den Produkten keine versteckten Zucker enthalten sind. Diese Produkte schmecken zwar besser, wirken dafür aber weniger.

Kräutertees

Auch Brennnesseltee kann für die Prostata hilfreich sein. Brennnessel hat recht starke anti-entzündliche Eigenschaften und kann so ein Fortschreiten des Prostatakrebs verhindern.(17) Dazu 3 bis 4 Teelöffel Brennnesselkraut oder -blätter (circa 4 g) mit 150 ml heißem Wasser übergießen und nach 10 Minuten durch ein Teesieb geben. Drei- bis viermal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken.

6. Was Sie selbst tun können – Meine Empfehlungen

Essen & Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser. Mindestens 2 Liter am Tag sollten es sein. Wasser ist wichtig für die Funktion des Immunsystems und des gesamten Nieren- Prostata-Systems.
  • Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich.
  • Reduzieren Sie den Anteil von Kohlenhydraten und rotem Fleisch in der täglichen Ernährung.

Bewegung & Entspannung

  • Sorgen Sie für regelmäßigen körperlichen Ausgleich mit Ausdauersport und Gymnastik. Gehen Sie jeden Tag vor die Tür und bewegen Sie sich möglichst viel an der frischen Luft.
  • Schlafen Sie genügend um Erholung und Regeneration zu fördern.

Mikronährstoffe

  • Eine ausgewogener Mikronährstoffhaushalt kann dabei helfen Depressionen zu überwinden.
  • Die eingesetzte Mikronährstoffergänzung sollte deshalb alle Vitamine und Spurenelemente sowie natürliche Antioxidantien enthalten.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper besser verwerten als Pulver und Pillen.

Lebensweise

  • Informieren Sie sich über ihre Krankheit und die Therapiemöglichkeiten. Wirken Sie aktiv an dem Entscheidungsprozess mit.
  • Versuchen Sie Ihr Gewicht zu normalisieren oder halten Sie Ihr Normalgewicht.
  • Gehen sie ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung.
  • Naturheilverfahren

    • Entsäuern Sie regelmäßig, um die Zellen der Prostata besser mit Nährstoffen versorgen zu können.
    • Vermeiden Sie das Rauchen!
    • Knabbern Sie statt Chips lieber Kürbiskerne. Sie enthalten pflanzliche Hormone, welche die Prostata stärken

    Weitergehende Informationen und Bücher zum Thema

    Eine guten Überblick zu Ernährung und Prostata finden Sie auf den Seiten „die Protatadiät“. Hier finden Sie auch einige Rezepte zum Thema „Smoothies“ (unter dem Punkt Ernährungsfaktoren).

    Hoffnung bei Prostata-Beschwerden: Die neue Therapie ohne Messer Friedrich Douwes Herbig-Verlag (2009) Preis: 9,99 Euro ISBN-10: 9783776620863

    Krebszellen mögen keine Himbeeren Ein wunderbar motivierendes Buch zu gesunder Ernährung (nicht nur bei Krebs)Prof. Dr. med. Richard Béliveau Goldmann 2007 Preis: 21,99 Euro ISBN-10: 9783466345021

    (1) C. Börgermann, H. Rübben: Früherkennung des Prostatakarzinoms. Dtsch Ärztebl 2006 (103): S. 2399–2406
    (2) Kalifornisches Krebsregister 2002
    (3) Kolonel L.N.: Fat, meat, and prostate cancer. Epidemiol Rev (2001) 23(1):72-81
    (4) Giovannucci E. et al.: Prospective Study of Dietary Fat and Risk of Prostate Cancer. Journal of the National Cancer Institute 1993(19): S. 1571-1579
    (5) Grant W.B.: An ecological study of cancer incidence and mortality rates in France with respect to latitude, an index for vitamin D production. Dermatoendocrinol. 2010 (2): S. 62-7
    (6) Vij U., Kumar A.: Phyto-oestrogens and prostatic growth. Natl Med J India. 2004(1): S. 22-26.
    (7) Wheeler R.E.: Is it necessary to cure prostate cancer when it is possible? (Understanding the role of prostate inflammation resolution to prostate cancer evolution). Clin Interv Aging. 2007;2(1): S. 153-161.
    (8) Eberhardt M.V., Lee C.Y., Liu R.H.: Antioxidant activity of fresh apples. Nature. 2000 (405): S. 903-904
    (9) Aydin A. et al.: Oxidative stress and antioxidant status in non-metastatic prostate cancer and benign prostatic hyperplasia. Clin Biochem. 2006 (2): S. 176-179
    (10) John E.M. et al.: Sun exposure, vitamin D receptor gene polymorphisms, and risk for advanced prostate cancer. Cancer Res. 2005(65): S. 5470–5479
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    (13) Ghosh S.K. et al.: A novel imaging approach for early detection of prostate cancer based on endogenous zinc sensing. Cancer Res. 2010 (15): S. 6119-6127.
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