Gastritis

Gastritis lässt sich am besten als Reizung, Erosion oder Entzündung der Magenschleimhaut beschreiben. Dabei ist entweder nur ein Teil (akut) oder die ganze Magenschleimhaut (chronisch) betroffen. Eine Gastritis wird in der Regel von den gleichen Bakterien verursacht, die auch für Geschwüre verantwortlich sind.Des Weiteren können auch Alkohol, Verletzungen sowie bestimmte Schmerzmittel zu den Magenbeschwerden führen. Zu den gängigen Symptomen einer Gastritis zählen: ein brennendes Gefühl im Magen während der Nacht oder zwischen den Mahlzeiten, Sodbrennen, Appetitlosigkeit, Blähungen, Verdauungsstörungen sowie ein Völlegefühl in der oberen Magenregion. Zu den Risikogruppen zählen Personen die viel Alkohol trinken, ältere Menschen sowie von Morbus Crohn oder AIDS Betroffene.

Die folgende Liste zeigt Ihnen 8 Hausmittel, die helfen Symptome zu lindern oder Gastritis sogar ganz zu verhindern.

Kamillentee

Kamillentee kann Entlastung bei Gastritis bewirken. Grund dafür sind die darin enthaltenen ätherischen Öle, da sie eine Beruhigung der Darmwände bewirken und Schmerzen lindern. Des Weiteren verringert der Tee die Wahrscheinlichkeit von Entzündungen und Geschwüren im Magen. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Einfach 1-2 Teelöffel getrocknete Kamille in eine Tasse heißes Wasser geben und 5-10 Minuten ziehen lassen.

Ingwer

Ingwer eignet sich bei Gastritis vor allem wegen seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Ebenso helfen die Wurzeln dabei Symptome wie Blähungen, Übelkeit, Magenverstimmungen sowie Bauchschmerzen zu bekämpfen. Um von den positiven Eigenschaften des Ingwers zu profitieren, eignet sich am besten ein heißer Aufguss. Geben Sie dazu einfach einen Teelöffel frisch geschnittenen Ingwer in eine Tasse kochendes Wasser und lassen diese Mixtur dann 10 Minuten ziehen. Bei Beschwerden sollten sie dieses Getränk 2-3 Mal täglich zu sich nehmen. Sie können Ingwer aber auch roh oder in Kapselform zu sich nehmen. Achten Sie jedoch auf die Wechselwirkungen mit Medikamenten für Bluthochdruck. Im Zweifelsfalls ist ein Arzt zu kontaktieren.

Joghurt

Das Milchprodukt wird in vielerlei Hinsicht geschätzt, wenn es um Magenbeschwerden geht. Beispielsweise helfen die probiotischen Inhaltsstoffe dabei, die Schleimhäute vor den sogenannten H.pylori Bakterien zu schützen, welche eine Gastritis verursachen. Ebenso ist Joghurt dafür bekannt, dass Immunsystem im Kampf gegen Infektionen zu unterstützen. Bei Beschwerden wird empfohlen, täglich 2-3 Portionen Naturjoghurt zu konsumieren, bis eine Linderung eintritt.

Fenchelsamen

Die Samen wirken sich nicht nur beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt aus, sondern tragen auch zur Linderung zahlreicher Symptome bei. Dazu zählen unter anderem: Blähungen, Sodbrennen, Magenverstimmungen und Übelkeit. Wie bei Ingwer und Kamille eignet sich auch bei Fenchel am besten eine Zubereitung in heißem Wasser. Lassen sie einen Teelöffel Samen etwa 10 Minuten lang ziehen und nehmen Sie das Getränk 3 Mal pro Tag für eine Woche lang zu sich.

Kümmel

Kümmelsamen sind ein natürlicher Säureblocker und eignen sich daher hervorragend zur Behandlung von Gastritis, da sie die Schleimhäute vor Übersäuerung schützen. Auch Blähungen, Übelkeit sowie Magenverstimmungen können mit dem Gewürz behandelt werden. Kümmel (1 Teelöffel) kann seine positiven Eigenschaften am besten im Zusammenspiel mit Ingwer (1 Teelöffel), einer Prise schwarzem Salz und einem Glas warmen Wasser entfalten. Diese Mixtur sollten sie 3 Mal täglich zu sich nehmen.

Erdbeeren

Vor allem wegen den zahlreichen Antioxiden, welche Magenverstimmungen entgegenwirken, können Erdbeeren zur Behandlung von Gastritis eingesetzt werden. Studien haben gezeigt, dass der regelmäßige Konsum von Erdbeeren dabei hilft, die negativen Auswirkungen von Alkohol auf die Magenschleimhäute abzumildern. Liegen bei Ihnen Magenbeschwerden vor, sollten Sie einen Teelöffel getrocknete Erdbeeren 10 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen und diese Mixtur 2-3 Mal täglich zu sich nehmen bis eine Besserung eintritt.

Pfefferminze

Wegen der antibakteriellen und krampflösenden Wirkung, wird Pfefferminze häufig zur Behandlung von Gastritis eingesetzt. Des Weiteren lindert Pfefferminze typische Symptome wie Übelkeit, Magenverstimmungen sowie Sodbrennen. Besonders beliebt ist die Einnahme von Pfefferminz-Tabletten, was allerdings nicht ohne die Rücksprache mit einem Arzt erfolgen sollte. Das Kraut kann aber auch in seiner natürlichen Form verwendet werden, beispielsweise in Salaten, Smoothies oder Suppen.

Basilikum

Neuste Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Basilikum dabei helfen kann akute Gastritis zu behandeln. Dabei sind besonders die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Basilikums hervorzuheben. Auch Symptome wie Übelkeit und Magenschmerzen können mit dem Kraut behandelt werden. Kauen sie einfach täglich 4-5 Blätter über mehrere Wochen lang, bis die Beschwerden nachlassen.

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