Darmspiegelung

Besonders bei Menschen ab 50 Jahren sollte eine Darmspiegelung besonders im Bereich der Krebsvorsorge und Früherkennung regelmäßig durchgeführt werden.Doch auch bei Patienten mit unklaren und anhaltenden Beschwerden im Darmtrakt sollten eine Darmspiegelung als effektive Möglichkeit ansehen, vorhandene Krankheiten schnell und effektiv zu diagnostizieren und diese zu behandeln. Doch immer noch sträuben sich viele Menschen beim Gedanken an eine Darmspiegelung – und dies aus oftmals vollkommen falschen Gründen.

Die Darmspiegelung – Diagnosemöglichkeit mit schlechter Konnotation

Viele Menschen zucken zurück und verweigern eine Therapie, wenn der Begriff Darmspiegelung fällt. Dies liegt nicht nur an der mit einer solchen Prozedur verbundenen Scham, sondern vor allem an den aus früheren Zeiten damit verbundenen Angst vor Schmerzen bei der Behandlung. Dabei ist eine Darmspiegelung weder schmerzhaft noch wirklich unangenehm für den Patienten, sondern vor allem eine effektive Möglichkeit Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Viele Menschen fürchten sich dennoch vor einer Darmspiegelung, da sie hiermit ein traumatisches und besonders schmerzhaftes Erlebnis verbinden. Dabei ist der Ablauf einer solchen Darmspiegelung weder peinlich, noch spürbar unangenehm.

Der Ablauf der Darmspiegelung

Eine Darmspiegelung wird mit einem so genannten Koloskop durchgeführt. Dies ist ein bis zu 1 1/2 Metern langer Schlauch, an dessen Ende sowohl eine Kamera, als auch diverse Werkzeuge sitzen. Der Schlauch selber ist dabei ungefähr so dick wie ein kleiner Finger, so dass diese Damspiegelung bereits aufgrund der Größe des eingesetzten Koloskops kaum unangenehm oder gar schmerzhaft sein kann. Das Koloskop verfügt neben der Kamera auch über verschiedene Instrumente, da bei der Darmspiegelung gemachte Befunde oftmals direkt vor Ort behandelt und behoben werden können.

Bei der Darmspiegelung wird nun das Koloskop über den After in den Darm des Patienten eingebracht und in diesem entlang geführt. Über einen Monitor verfolgt der behandelnde Arzt dabei den Weg des Koloskops und kann auffällige Befunde direkt visuell beurteilen. Einzig unangenehm bei einer Darmspiegelung ist das Aufblasen des Darms über das Koloskop, welches zu einer genauen Betrachtung der Darmwände notwendig ist. Diese Luft verlässt aber nach der Damspiegelung auf natürlichem Wege den Körper und ist weder schmerzhaft noch störend.

Der Nutzen der Darmspiegelung wird von diversen Studien belegt

Aktuelle Studien aus dem Gesundheitsbereich belegen den hohen Nutzen der Darmspiegelung als Diagnose- und Behandlungsmethode. Besonders im Bereich der Krankheitsvorsorge ist die Darmspiegelung von besonders hohem Nutzen. Da bei einer Darmspiegelung nicht nur akute Krankheitsbilder, sondern auch potentielle Vorstufen von Darmkrebs, so genannte Polypen, entdeckt werden können, kann hier bereits prophylaktisch behandelt werden.

Diese Polypen können bei der Darmspiegelung direkt über das Koloskop entfernt werden, so dass die Gefahr für Darmkrebs deutlich abgesenkt werden kann. Wird also eine Darmspiegelung regelmäßig im Rahmen der Krebsvorsorge durchgeführt, sinkt das Risiko für Darmkrebserkrankungen deutlich.

Das eigene Wohl vor Augen

Es zeigt sich also, dass eine regelmäßige Darmspiegelung nicht unangenehm oder schmerzhaft ist, sondern vor allem eine ideale Möglichkeit um die eigene Gesundheit über einen langen Zeitraum erhalten zu können. Die Prozedur ist schnell erledigt und sorgt für eine deutlich höhere Sicherheit bei den Patienten.

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