Haarausfall stoppen – langfristige Lösung für Männer und Frauen

Haarausfall (Alopezie) ist weit verbreitet, sowohl unter Männer als auch unter Frauen. In den meisten Fällen steckt eine genetische Veranlagung hinter dem übermäßigen Verlust von Kopfhaaren. Vier von fünf Männern und jede zweite Frau sind schätzungsweise von dieser genetischen Form des Haarausfalls betroffen. Von krankhaftem Haarausfall spricht man, wenn pro Tag mehr als 100 Haare in Bürste oder Kamm hängen bleiben. Für Betroffene ist der ästhetische bzw. psychische Aspekt eines Haarausfalls das eigentliche Problem. Nur selten besteht bei Haarausfall eine gesundheitliche Gefahr.

Auf dem Markt sind zahlreiche Produkte vorhanden, die das Haarwachstum anregen und den Haarausfall stoppen sollen. Allerdings bringen nur die wenigsten Mittel die gewünschte Wirkung mit sich, sind überteuert und schädigen zum Teil die Kopfhaut. Aus diesem Grund suchen viele Betroffene eine natürliche und hautfreundliche Methode, um dem Haarausfall entgegen zu treten. Die Erkenntnisse der revolutionären Mikronährstofftherapie bieten dafür eine geeignete Grundlage.

Ursachen und Formen eines Haarausfalls

Die Ursachen eines Haarausfalls sind sehr breit gefächert und je nach Art des Ausfalls unterschiedlich.

Bei einem hormonell-erblich bedingten Haarausfall liegt eine angeborene Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber einer bestimmten Form des männlichen Sexualhormons vor. Die Haare fallen aus, ohne dass neue nachgebildet werden. Langfristig führt dies zu einer Glatze. Von dieser androgenetischen Alopezie sind vor allem junge Männer betroffen.

Die Auslöser für einen kreisrunden Haarausfall hingegen sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Vermutungen zufolge, liegt dieser Form des Haarausfalls eine Störung des Immunsystems zugrunde. Man spricht hier von einer Autoimmunerkrankung, bei der körpereigene Abwehrzellen fälschlicherweise die Haarwurzeln attackieren und dadurch das Haarwachstum stoppen. Auch seelische Belastungen und Stress werden als mögliche Ursachen eines kreisrunden Haarausfalls diskutiert.

Vielfältiger sind die Ursachen eines diffusen Haarausfalls. Die Einnahme von Medikamenten, Infektionskrankheiten oder eine Schilddrüsenfunktionsstörung können die diffuse Alopezie auslösen. Sehr häufig kommt es jedoch aufgrund einer längerfristigen Mangelernährung, Stress oder einer Hormonumstellung, etwa in der Schwangerschaft, zu einem krankhaften Ausfall der Haare. Auch Krebspatienten, die sich einer Chemo- oder -strahlentherapie unterziehen müssen, leiden an einer diffusen Alopezie. Meist jedoch wachsen nach der Krebstherapie die Haare wieder ganz normal nach.

Neben diesen drei Hauptformen gibt es noch weitere Gründe für einen Haarausfall bzw. spärlichen Haarwuchs. So können durch Pilzinfektionen oder Schuppenflechte am Kopf die Haare an infizierten Stellen ausfallen. Hauptsächlich davon betroffen sind Kinder. Da die Haare über die Haarwurzel mit vielen Nährstoffen versorgt werden, ist oftmals auch eine mangelnde Nährstoffversorgung Ursache eines übermäßigen Haarausfalls. Vor allem ein Mangel an Eisen wird bei Betroffenen häufig nachgewiesen. Ausgelöst werden diese Defizite durch Krankheiten, Diäten, Essstörungen oder einer unausgewogenen und ungesunden Ernährung. Auch eine schlechte Durchblutung der Kopfhaut, Stress und Pflegefehler führen dazu, dass sich lichte Stellen am Kopf bilden und die Haare ausfallen.

Mikronährstofftherapie – natürliche & effektive Maßnahme

Unabhängig vom Krankheitswert im körperlichen Sinne leiden sehr viele Menschen unter dem Verlust der Haare. Frauen fühlen sich dadurch weniger attraktiv, aber auch das Selbstwertgefühl von Männern wird durch lichtes Haar beeinträchtigt. Die psychische Belastung stellt das eigentliche Problem dar. Eine allgemeingültige Antwort darauf, wie man den Haarausfall stoppen kann, gibt es leider nicht. Es besteht jedoch die Möglichkeit für gesundes Haar zu sorgen und somit das Risiko eines Haarausfalls stark einzudämmen.

In mehreren Studien konnte bereits belegt werden, dass sich eine ausreichende Versorgung mit natürlichen Mikronährstoffen positiv auf die Haarstruktur auswirkt. Mikronährstoffe, das sind alle Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe. Sie sind wichtig für die Gesundheit und das Erscheinungsbild der Haare.

Vitamin C, Carnitin und die B-Vitamine fördern so zum Beispiel das Haarwachstum und wirken einem Ausfall der Haare entgegen. Für ein elastisches und glänzendes Aussehen der Haare sorgen Zink und Omega-3-Fettsäuren. Sie unterstützen zudem das Wachstum der Haare und stärken deren Struktur. Jeder Frisör kann bestätigen, dass die Haarqualität sehr empfindlich auf Nährstoffmängel reagiert. Solange die Zellen jedoch im Haaransatz mit ausreichenden Mikronährstoffen versorgt sind, können sie auch neues, gesundes Haar aufbauen.

Vitamin E verbessert die Durchblutung der Kopfhaut und ist besonders für Betroffene nach einer Krebstherapie empfehlenswert, da es gegen Haarausfall nach einer Chemotherapie oder Bestrahlung hilft. Essentiell für ein normales Haarwachstum ist das Vitamin Biotin. Es verhindert außerdem ein frühzeitiges Ergrauen der Haare. Zwar ist das Ergrauen des Haares eine unausweichliche Begleiterscheinung des Alterns, es kann jedoch vorzeitig aufgrund von Nährstoffmängel herbeigeführt werden.

Empfehlungen für gesundes Haar

Aus ganzheitlicher Sicht ist eine mangelhafte Versorgung mit Nährstoffen oft ein Problem der Übersäuerung, weshalb spezielle Mikronährstoffergänzungen mit entsäuernder Wirkung eingesetzt werden sollten.

Mikronährstoffe werden für alle lebensnotwendigen Zell- und Organfunktionen benötigt und spielen daher bei der Prävention und Behandlung eines Haarausfalls eine wichtige Rolle. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Mikronährstoffe besser und effektiver wirken, wenn sie in Kombination miteinander eingenommen werden. Dabei sollte man stets auf ein natürliches Präparat zurückgreifen, welches optimal dosiert ist und ausschließlich natürliche Substanzen beinhaltet.

Tipps im Überblick

Ernährung

  • Essen Sie überwiegend basisch (viel Obst und Gemüse) und verwenden Sie pflanzliche Öle in der Küche. Auch frische oder tiefgekühlte Kräuter sind wegen der entsäuernden Wirkung und des hohen Gehaltes an Spurenelementen wichtig.
  • Reduzieren Sie den Anteil an Kohlenhydraten in Ihrer Ernährung - sie fördern Entzündungen und Übersäuerung.
  • Machen Sie keine Radikaldiäten und ernähren Sie sich gesund und ausgewogenen.

Mikronährstoffe

  • Nehmen Sie täglich einen biologischen Mikronährstoffkomplex, um die optimale Zellversorgung mit allen Mikronährstoffen sicher zu stellen.
  • Am besten nehmen Sie ein Produkt in flüssiger Form und hergestellt aus natürlichen Lebensmitteln, da nur dadurch die Versorgung mit den so wichtigen Omega-3-Fettsäuren gewährleistet und eine optimale Aufnahme im Organismus gesichert ist.

Haarpflege

  • Waschen Sie Ihre Haare nicht jeden Tag. Die Haare werden dadurch brüchig und verlieren an Glanz und Elastizität.
  • Verbessern Sie die Durchblutung, in dem Sie sich täglich sanft mit den Fingerspitzen die Kopfhaut massieren.
  • Bestimmte Frisuren, wie straff gebunden Zöpfe, können auf Dauer an manchen Stellen zu Haarausfall führen. Tragen Sie Ihre Haare deshalb besser offen oder binden Sie sie nur locker zusammen.

Quellen anzeigen

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Foitzik K. et al.: L-carnitine-L-tartrate promotes human hair growth in vitro. Exp Dermatol. 2007 (11): S. 936-945
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Pressemitteilung der Friedrich-Schiller-Universität Jena vom 15.11.2005