68% aller Krebsarten bedingt durch falsche Ernährung & Rauchen

Krebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen, bei denen sich entartete Zellen unkontrolliert schnell vermehren und dabei gesundes Gewebe zerstören. Jede Krebsart ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hat ihre Eigenheiten. Auch die Ursachen für die Krebsentstehung sind sehr vielfältig und bis heute noch nicht vollständig geklärt.

Schon 1981 ergab eine Untersuchung, dass mehr als zwei Drittel (ca. 68 %) aller Krebsarten durch Ernährungsdefizite und Rauchen verursacht werden1. Auf Grund der Tatsache, dass davon 38 % auf schlechte Ernährung fallen, ist eine gesunde Ernährung, sowohl in der Vorbeugung, als auch bei der Therapie, von größter Wichtigkeit. Im Übrigen wurden diese Zahlen im Jahr 2015 in der gleichen Zeitschrift von aktuellen Forschungen bestätigt.

Die Erfolgsquoten der schulmedizinischen Krebstherapie sind bei jeder Krebsart unterschiedlich. Klassische Therapien umfassen Operationen, Chemo- oder Strahlentherapie. Da sich viele Patienten einer derartigen Behandlung nicht unterziehen möchten, weil sie meist mit starken Nebenwirkungen verbunden sind, suchen die Betroffenen nach natürlichen Heilverfahren. Die Ansätze der Mikronährstofftherapie bieten eine gute und vor allem nicht schädliche Ergänzung zu den klassischen Verfahren und eignen sich zudem hervorragend zur Prävention von Krebs. Auch als Hilfe und Unterstützung während der Therapie empfiehlt es sich Mikronährstoffe einzunehmen.

Krebsprävention durch Mikronährstoffe

Diverse Faktoren wie Viren, Giftstoffe, Strahlungen und Übergewicht begünstigen die Entstehung von Krebs2. Wer einen gesunden Lebensstil pflegt, kann das Risiko zahlreicher Krebsarten deutlich vermindern. Für große Erfolge in der Krebsprävention sind jedoch hauptsächlich die Versorgung mit Mikronähstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe) und eine gesunde Ernährung verantwortlich.

So stoppen Vitamin C und andere natürliche Antioxidantien die Bildung freier Radikale, die für die Entstehung der Krebszellen zu einem Großteil verantwortlich sind3. Interessante Ergebnisse gibt es zu Selen. Durch zusätzliche Gabe dieses Mikronährstoffes kann die Häufigkeit verschiedener Krebsarten deutlich gesenkt werden4.

Auch sekundäre Pflanzenstoffe spielen eine bedeutende Rolle bei der Prävention von Krebs. In zahlreichen Studien konnte bewiesen werden, dass Menschen, die viele sekundäre Pflanzenstoffe (explizit natürliche Carotinoide) aufgenommen haben, am besten vor Krebs geschützt waren5.

Eine Studie ergab, dass Vitamin C, Zink, Selen und sekundäre Pflanzenstoffe aus Brokkoli und Zitrusfrüchten helfen, krebsauslösende Stoffe schneller auszuscheiden oder zu inaktivieren. Zudem regen sie das Selbstzerstörungsprogramm der Krebszellen an6.

Außerdem wurde in mehreren Studien herausgefunden, dass Krebsgeschwüre die Möglichkeit haben, eigene Blutgefäße zu bilden, um sich dadurch besser mit Nährstoffen versorgen zu können. Mikronährstoffe wie Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe aus Beeren oder Soja können dies verhindern und unterbinden dadurch die Nährstoffzufuhr für Krebsgeschwüre, sodass diese „aushungern“7.

Ein weiterer deutlicher Zusammenhang besteht mit dem weit verbreiteten Vitamin-D-Mangel. Dieser Zusammenhang wird für Brustkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Eierstockkrebs, schwarzem Hautkrebs und Blasenkrebs vermutet. Laut einem Bericht der Ärztezeitung, hat im Winter jede dritte Frau in Deutschland einen schweren Vitamin-D-Mangel (unter 10 nmol/l)8. Wenn ältere Frauen (nach der Menopause) beispielsweise zur Vorbeugung von Knochenbrüchen Calcium und Vitamin D einnehmen, sinkt deren Erkrankungsrisiko für Brustkrebs stark ab9. Daneben wurde nachgewiesen, dass ein Vitamin-D-Mangel das Risiko erhöht, an einer gefährlichen, fortgeschrittenen Form von Krebs (z.B. Brustkrebs und Prostatakrebs) mit Metastasen zu erkranken10.

Unterstützung in der Krebstherapie

Nicht nur in der Vorbeugung, sondern auch in der Therapie von Krebs spielen natürliche Mikronährstoffe eine tragende Rolle. Man konnte nachweisen, dass Krebspatienten teilweise an einem erheblichen Mikronährstoffmangel leiden11. Menschen, die an Krebs erkrankt sind, verbrauchen pro Tag beispielweise bis zu 4000 mg an Vitamin C12. Zum Vergleich: Ein Apfel enthält etwa 10 mg Vitamin C. Es ist einem Krebspatienten somit praktisch unmöglich, sich rein über die Nahrung ausreichend mit Mikronährstoffen zu versorgen.

Für Krebspatienten ist Vitamin-C doppelt wichtig, da dieses einerseits selbst direkt krebszerstörend wirkt13 und andererseits zusammen mit Antioxidantien wie Selen und Vitamin E die Nebenwirkungen der Krebstherapie bei bis zu 70% der Patienten senken kann14. Hinzu kommt noch, dass diese Mikronährstoffe die Effektivität einer konventionellen Krebsbehandlung verbessern15 und das Risiko für einen Rückfall gesenkt werden kann16.

Noch ein letzter wichtiger Aspekt soll genannt werden: Während der Krebstherapie werden die Mitochondrien-Membranen stark beschädigt und die Energieproduktion in unseren Zellkraftwerken deutlich verlangsamt. Durch die Zufuhr von Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen und Coenzym Q10 können diese Schäden rückgängig gemacht werden. Damit leisten diese Mikronährstoffe einen erheblichen Beitrag zu Reduktion von Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Übelkeit17.

Häufig wird Betroffenen von der zusätzlichen Einnahme von Mikronährstoffen abgeraten. Dieser Rat kann für Krebspatienten fatal sein. Mehrere große Analysen von 280 Studien zeigten, dass natürliche Mikronährstoffe keine negativen Auswirkungen auf die Ergebnisse einer Chemo- oder Strahlentherapie haben. Ganz im Gegenteil – die zusätzliche Einnahme einer natürlichen Mikronährstoffmischung fördert die Tumorzellzerstörung, verhindert Nebenwirkungen und Therapieabbrüche und erhöht die Überlebenszeit der Patienten. Zudem schützen die Mikronährstoffe gesunde Zellen und Gewebe18. Zwar wird die zusätzliche Nahrungsergänzung kontrovers diskutiert, deren positive Wirkung bei Krebspatienten ist jedoch, wie bereits beschrieben, nicht mehr wegzudiskutieren.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Vitalstoffkonzentrate - diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

Was Sie selbst tun können – Unsere Empfehlungen

Essen & Trinken

  • Während einer Chemo- bzw. Strahlentherapie sollten Sie viel stilles Wasser trinken, um die Gifte wieder gut ausscheiden zu können.
  • Essen Sie überwiegend basisch (Obst & Gemüse) und verwenden Sie pflanzliche Öle in der Küche.

Mikronährstoffe

  • Nehmen Sie täglich einen biologischen Mikronährstoffkomplex mit Selen und Vitamin C, um die optimale Zellversorgung mit allen Mikronährstoffen sicher zu stellen. Am besten eignet sich hierfür ein Produkt in flüssiger Form, hergestellt aus natürlichen Lebensmitteln, da nur dadurch die Versorgung mit den so wichtigen sekundären Pflanzenstoffen gewährleistet und eine optimale Aufnahme im Organismus gesichert ist.

Lebensweise

  • Bewegen Sie sich regelmäßig. Leichter Ausdauersport verbessert das physische und psychische Befinden und das Immunsystem.
  • Entsäuern Sie regelmäßig Ihren Körper (mit Basenpulver, Basentabletten oder Basenbädern), um alle Körperzellen besser mit Nährstoffen versorgen zu können.
  • Rauchen Sie nicht. Es gibt inzwischen viele erfolgreiche Methoden, die Ihnen beim Aufhören helfen können.

Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel in diesem Buch:

Krebszellen mögen keine Himbeeren - Ein wunderbar motivierendes Buch zu gesunder Ernährung (nicht nur bei Krebs) - Prof. Dr. med. Richard Béliveau Goldmann 2007 Preis: 21,99 Euro ISBN-10: 9783466345021

Quellen anzeigen

1 Doll R, Peto R.: The causes of cancer: quantitative estimates of avoidable risks of cancer in the United States today. J Natl Cancer Inst. 1981(6): S. 1191-1308
2 Pischon T. et al.: Body size and risk of colon and rectal cancer in the European Prospective Investigation Into Cancer and Nutrition (EPIC). J Natl Cancer Inst. 206 (13): S. 920-931
3 Gao P. et. al.: HIF- dependent antitumorigenic effect of antioxidants in vivo. Cancer Cell. 2007 (3).: S. 230-238
4 Clark L.C. et al.: Effects of selenium supplementation for cancer prevention in patients with carcinoma of the skin. A randomized controlled trial. Nutritional Prevention of Cancer Study Group. JAMA 1996 (24): S. 1957-1963
5 Mannisto S. et al.: Dietary carotenoids and risk of lung cancer in a pooled analysis f seven cohort studies. Cancer Epidemiol Biomarkers Prec. 2004 (1): S. 40-48
6 Gingras D. et al.: Induction of medulloblastoma cell apoptosis by sulforaphane, a dietary anticarcinogen from Brassica vegetables. Cancer Lett 2004 (203): S. 35-43
7 Labrecque L. et al.: Combined inhibition of PDGF and VEGF receptors by ellagic acid, a dietary-derived phenolic compound. Cacinogenesis 2005 (26): S. 821-826
8 Ärzte-Zeitung, 12.10.2010, S. 4
9 Lappe J.M. et al.: Vitamin D and calcium supplementation reduces cancer risk: results of a randomized trial. The American journal of clinical nutrition 2007(85): S. 1586–1591
10 InFo Onkologie 2009, 12 (8): 18, zitiert nach: Brustkrebs: Schlechte Prognose bei Vitamin-D-Mangel; In: Ärzte-Zeitung vom 3. Mai 2010
11 Mayland C.R. et al.: Vitamin C deficiency in cancer patients. Palliat Med. 2005 (1): S. 17-20
12 Douwes F et al.: Einsatz von Vitamin C in der Therapie solider Tumoren. J für Orthomolekulare Med 2001 (3): S. 237-254
13 Chen Q. et al.: Pharmacologic ascorbic acid concentrations selectively kill cancer cells: action as a pro-drug to deliver hydrogen peroxide to tissues. Proc Natl Acad Sci U S A. 2005 (38): S.13 604-13609
14 Nicolson G.L.: Antioxidant therapy as an adjunct supplement to reduce the adverse effects of cancer therapy and restore mitochondrial function. Pathol Oncol Res. 2005 (3): S. 139-144
15 Baatout S. et al: Increased radiation sensitivity of an eosinophilia cell line following treatment with epigallocatechin-gallate, resveratrol and curcuma. Int J Mol Med. 2005(2): S. 337-352
16 Parasad K.M.: Multiple dietary antioxidants enhance the efficacy of standard and experimental cance thearpies and decerase their toxicity. Integr Camcer Ther. 2004(4): S. 310-322
17 Nicolson G.L., Conklin K.A.: Reversing mitochondrial dysfuntion, fatigue and the adverse effects of chemotheraoy of metastatic disease by molecular replacement thearoy. Clin Exp Metastasis. 2008 (2): S. 161-169
18 Simone C.B. et al.: Antioxidants and other nutrients do not interfere with chemotherapy or radiation therapy and can increase kill and increase survival, part 1. Altern Ther Health Med. 2007(1): S. 22-28.
19 Muss C, Mosgoeller W, Endler T.: Prevention of "nitrosative stress" by a nutritional supplement (LaVita®) - a randomized placebo controlled double blind clinical trial with healthy volunteers. Neuro Endocrinol Lett. 2016(5): S. 345-352.
20 Chen EI.: Mitochondrial dysfunction and cancer metastasis. J Bioenerg Biomembr. 2012(6): S. 619-622