Vorteile der Homöopathie

Der anhaltenden Kritik der Schulmedizin zum Trotz wird die Homöopathie immer beliebter. Jeder Zweite hat schon mindestens einmal zu Globuli und Co. gegriffen. Bei der Entscheidung für die Homöopathie steht insbesondere der Wunsch nach einer sanften Heilmethode im Vordergrund. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Krankenkassen, die die Kosten für homöopathische Behandlungen übernehmen. Kein Wunder – schließlich sprechen viele Vorteile für diese Form der Alternativmedizin.

Keine Nebenwirkungen

Homöopathie ist sogar in der Selbstmedikation gefahrlos. Im Gegensatz zu konventionellen Medikamenten kommt es in der Regel zu keinen Nebenwirkungen und auch eine Überdosierung ist nicht möglich. Schließlich steckt in den Globuli kein physiologisch messbarer Wirkstoff mehr, sondern nach hoher Potenzierung nur noch die Trägerinformation der Ursubstanz. Es kommt im Körper daher zu keinerlei chemischen Aktivitäten. Stattdessen erhalten die körpereigenen Selbstheilungskräfte einen Impuls. In der Folge besteht weder Suchtgefahr noch kann es zu einem Gewöhnungseffekt kommen.

Einfach einzunehmen und gut verträglich

Homöopathische Mittel sind unkompliziert einzunehmen. Besonders beliebt sind die als „Globuli” bekannten kleinen Zuckerkügelchen. Diese lassen sich ganz einfach dosieren und werden dank ihres angenehmen Geschmacks auch von Kindern überwiegend bereitwillig eingenommen. Selbst Kleinkinder und Säuglinge lassen sich so unkompliziert behandeln. Ebenso sind Globuli für Schwangere gut verträglich. Allerdings sollten die Frauen vorab einen erfahrenen Homöopathen konsultieren. Als Mittel für die „ganze Familie” eignen sich Homöopathika selbst für Ihre Haustiere.

Heilen statt Symptome zu unterdrücken

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet. Zwar sind die jeweiligen Symptome ein wichtiger Teil der Anamnese, doch geht es bei der anschließenden Behandlung nicht um einzelne Probleme, sondern darum, den gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen. So können akute Beschwerden vollständig ausheilen und die Entstehung chronischer Erkrankungen wird verhindert. Anders als herkömmliche Arzneimittel greifen Globuli und Co. nicht in körpereigene Regelprozesse ein. Das Augenmerk liegt vielmehr auf dem emotionalen Gesamtzustand des Menschen und seiner subjektiven Wahrnehmung der aktuellen Situation. Es geht nicht darum, den „Fehler” im biochemischen System zu finden, sondern die individuellen Ressourcen zu stärken.

Manchmal führt allerdings kein Weg an der Schulmedizin vorbei: An ihre Grenzen kommt die Homöopathie in lebensbedrohlichen Situationen sowie bei Krankheiten und Verletzungen, die eine Operation nötig machen. In diesen Fällen müssen Sie unbedingt einen Arzt kontaktieren. Gegen eine begleitende homöopathische Behandlung spricht aber auch bei einem stationären Aufenthalt nichts: Schließlich kommt es bei der Einnahme von Globuli zu keiner Wechselwirkung mit anderen Medikamenten und gerade bei schweren gesundheitlichen Problemen ist jede zusätzliche Unterstützung wertvoll.

Homöopathie – preiswert auch auf lange Sicht

Im Vergleich zu vielen herkömmlichen Medikamenten sind homöopathische Arzneimittel sehr preisgünstig. Dazu trägt auch bei, dass für eine homöopathische Behandlung in der Regel keine aufwendigen diagnostischen Maßnahmen ergriffen werden, sondern sich der Homöopath lediglich ausreichend Zeit für eine gründliche Anamnese nimmt. Ihren finanziellen Vorteil spielt die Homöopathie aber vor allem auf lange Sicht auf: Aufgrund der fehlenden Nebenwirkungen entstehen keine Kosten durch komplizierte oder langwierige Folgeerkrankungen. Ebenso beugt eine geeignete homöopathische Medikation in vielen Fällen einem chronischen Verlauf vor. Damit lassen sich die Gesundheitskosten nicht nur für den Einzelnen, sondern für die ganze Gesellschaft senken.

Zurück