Sportarten für Einsteiger: mehr Fitness wagen

Sie möchten gerne dauerhaft abnehmen oder Ihre Ausdauer und Beweglichkeit trainieren? Oder haben Sie den Wunsch, Ihre Gesundheit zu unterstützen und effektiv Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen? – Gute Gründe, mehr Sport zu treiben, gibt es viele. Doch kostet es – gerade wenn sich im Laufe der Zeit einige überflüssige Pfunde angesammelt haben – häufig große Überwindung, sich zum Training zu motivieren. Leichter fällt der Einstieg mit einer Sportart, die zur persönlichen Ausgangssituation passt und Spaß macht. Dabei genügen anfangs zwei- bis dreimal wöchentlich kurze Einheiten von maximal 30 Minuten. Sobald die ersten Kilos purzeln oder Sie an Geschwindigkeit zulegen, wächst die Freude an der Bewegung automatisch. Gleichzeitig trägt Sport zum Stressabbau bei, sorgt für eine positive Grundstimmung und stärkt das Immunsystem. Besonders gut für den Einstieg eignen sich leichte Ausdauersportarten.

Nordic Walking – der Einsteigersport für jedermann

Für Nordic Walking ist so gut wie keine Grundfitness nötig. Da dank Stockeinsatz Arme und Schultern einen Teil des Körpergewichts tragen und damit den Bewegungsapparat entlasten, stellt Nordic Walking auch bei Gelenkproblemen oder Übergewicht eine gute Wahl dar. Um die richtige Technik zu erlernen, melden Sie sich für den Beginn am besten in einem Kurs an. Achten Sie auf gutes Schuhwerk, raumgreifende Schritte und eine korrekte Stockhaltung: Haben Sie den Griff in der Hand, sollten die Unterarme einen 90-Grad-Winkel zum Körper bilden. Möchten Sie das Training nach und nach intensivieren, bauen Sie Steigungen in Ihre Strecke ein.

Beim Radfahren Kondition aufbauen

Radfahren ist ideal, um überflüssige Kilos ohne übermäßige Belastung der Gelenke zu verlieren. Sitzen Sie im Fahrradsattel, müssen die Beine das Gewicht nicht tragen. 500 bis 800 Kilokalorien pro Stunde können Sie verlieren, wenn Sie zügig in die Pedale treten. Fahrradfahren lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren und erfordert damit kaum zusätzliche Trainingszeit. Tauschen Sie den Bus oder das Auto gegen das Rad, tanken Sie bei der Bewegung an der frischen Luft zugleich Vitamin D. Für Ihre Sicherheit sollten Sie zu Beginn in einen Helm investieren. Fühlen Sie sich im Laufe der Zeit immer fitter, erhöhen Sie das Tempo oder tauschen das flache Gelände gegen eine Strecke mit Steigungen.

Training im Wasser

Bei Wirbelsäulenbeschwerden empfehlen Orthopäden und Physiotherapeuten gerne Schwimmen. Dabei lohnt es sich, an einem speziellen Schwimmkurs für Erwachsene teilzunehmen: Darin erlernen Sie korrekte Schwimm- und Kraultechniken für eine optimale Körperhaltung im Wasser. Wählen Sie am besten ein Frei- oder Hallenbad mit langen Bahnen, damit Sie ohne ständige Unterbrechungen zügig schwimmen können.

Trainieren Sie lieber in der Gruppe oder gerne zu Musik, könnte Aqua Fitness eine attraktive Alternative darstellen. Besonders effektiv sind die Übungen dank des Wasserwiderstands, der den Kraftaufwand für die verschiedenen Bewegungsabläufe um das Vier- bis Zwölffache erhöht. Lässt Ihre Kondition anfangs noch zu wünschen übrig, trainieren Sie am besten in flachem Wasser.

Yoga – wohltuend für Körper und Seele

Mit Yoga verbessern Sie nicht nur Ihre Fitness, sondern auch Kraft und Beweglichkeit. Gleichzeitig helfen die Übungen und Meditationen, zu innerer Ruhe und einer besseren Balance von Körper und Geist zu finden. Dabei sind Sie nicht an feste Trainingsorte oder -zeiten gebunden. Sie können alle Asanas sowohl zu Hause, unterwegs im Hotelzimmer oder in der freien Natur praktizieren.

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