Der richtige Sonnenschutz bei Kindern

Wenn die Temperaturen steigen und der Sommer nach draußen lockt, verbringen viele Familien ihre Freizeit am liebsten am Strand. Da die Haut der Kleinsten äußerst empfindlich ist, sollten Eltern ihre Kinder vor Sonnenstrahlen schützen. Worauf Sie als Eltern achten müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Empfindliche Babyhaut: Babys gehören in den Schatten

Babyhaut ist besonders empfindlich. Deshalb eignet die pralle Sonne sich für die Kleinsten nicht. Viel besser sind schattige Plätzchen, die angenehme Temperaturen versprechen. Lange, lockere Kleidung und Sonnenschirme schützen die Haut auf natürliche Weise, während Sonnencremes bis zum 6. Lebensjahr allergische Reaktionen hervorrufen können. Auch sind Öle ungeeignet, weil sie die Lichtempfindlichkeit der Babyhaut verstärken.

Kleidung bietet einen natürlichen Schutz vor Sonnenstrahlen

Kleidung kann vor Sonnenbrand schützen. Allerdings müssen die Kleidungsstücke einen Großteil der Haut bedecken, um einen ausreichenden Schutz vor UV-Strahlen zu bieten. Lange Hosen und langärmlige Shirts, die nicht allzu eng sitzen, sowie Socken, Schuhe und Mützen sind diesbezüglich ideal.

Sobald die Kleinen im Wasser plantschen, ist die Sonneneinstrahlung besonders stark. Deshalb sollten sie vor allem im Wasser ein T-Shirt tragen, um besonders empfindliche Körperstellen zu bedecken. Mittlerweile gibt es sogar Textilien, die die Haut vor UV-Strahlen schützen. Da die Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 15 Uhr besonders intensiv ist, sollten die Kleinen sich in dieser Zeit lieber im Schatten aufhalten.

Wie lange dürfen Kinder die Sonnenstrahlen genießen?

Grundsätzlich gilt: Ohne Sonnenschutz sollten Klein- und Vorschulkinder (bis zum 12. Lebensjahr) sich im Sommer nicht länger als fünf bis zehn Minuten am Strand oder im Freibad aufhalten. Ihre Haut ist besonders dünn, sodass Sonnenbrand leicht entstehen kann. Sonnenbrand ist ein Warnzeichen, das Eltern nicht übersehen dürfen. Ist die Haut des Öfteren gerötet, kann Hautkrebs die Folge sein.

Sonnencreme für Kinder – welcher LSF ist der richtige?

Es heißt jedoch nicht, dass Kleinkinder ausschließlich im Schatten spielen dürfen. Sonnenstrahlen sind sogar äußerst wichtig, damit der Körper das lebensnotwendige Vitamin D bilden kann. Kinderhaut schützen Eltern am besten mit einer Sonnenschutzcreme, die einen hohen Lichtschutzfaktor (30 bis 50) besitzt. Dann dürfen die Kleinen sich auch im Freien aufhalten.

Damit die Sonnencreme einen zuverlässigen Hautschutz bietet, sollte sie 15 bis 20 Minuten vor dem Sonnenbaden aufgetragen werden. Besonders gefährdete Stellen, insbesondere die Nase, Ohren, Hände und der Nacken, dürfen beim Eincremen nicht vergessen werden. Schweiß und Wasser mindern den Sonnenschutz, weshalb Eltern die Haut erneut eincremen müssen, um die Kids vor Sonnenbrand zu schützen.

Grundsätzlich sollten Erwachsene ein Vorbild sein, indem sie die Mittagssonne meiden und sich bevorzugt im Schatten aufhalten. Morgens und nachmittags ist die Sonneneinstrahlung nicht allzu stark, weshalb diese Tageszeiten sich für Unternehmungen im Freien besonders eignen.

Kinderaugen vor UV-Strahlung schützen

Da die Augen von Kindern ebenso empfindlich sind wie ihre Haut, sollten die Kleinen im Sommer eine Sonnenbrille tragen. Kinderaugen zeichnen sich durch besonders große Pupillen und klare Linsen aus, sodass Sonnenstrahlen ungehindert auf die Netzhaut treffen.

Sonnenbrillen können vor Langzeitschäden schützen, weil sie einen speziellen UV-Filter besitzen. Auf billige Produkte von der Stange sollten Eltern allerdings verzichten, weil sie die Augen schädigen können. Empfehlenswert sind Sonnenbrillen, die das EU-Qualitätssiegel „UV 400“ oder „CE“ tragen.

Sommerzeit ist Reisezeit – Tipps für den Urlaub mit Kind

Lange Anfahrten und weite Reisewege sind für die Kleinen äußerst anstrengend, weshalb Nahziele sich für einen Urlaub besonders eignen. Allzu heiß sollte der Urlaubsort allerdings nicht sein, weshalb Tunesien, Ägypten, Marokko und die Dominikanische Republik sich als Reiseziele nicht eignen. Nicht nur die Hitze macht Kindern im Urlaub zu schaffen. Auch können gefährliche Infektionskrankheiten und Bakterien, die Erbrechen und Durchfall verursachen, die Gesundheit des Kindes beeinträchtigen.

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